Details
Das Kibera-Jugend-Solarprojekt besteht aus zwei Teilprojekten. In Kenia soll durch das Projekt die Lebensqualität gesteigert werden, während in der Schweiz die Lampe vor allem zu Bildungszwecken im Bereich nachhaltiger Energieentwicklung Verwendung findet. Mit dem Kauf dieser Solarlampe wird ein Solidaritätsbeitrag bezahlt.
Lieferumfang:
- Solarlampe (oder Bausatz)
- Dokumentation über die Geschichte der Lampe, Bauanleitung und Gebrauchsanweisung
Hintergrund und Ausgangslage:
- Kibera ist mit ungefähr einer Million Bewohner der grösste Slum Afrikas.
- 70% der Bewohner Kiberas leben ohne Zugang zu Elektrizität. Die wichtigste Lichtquelle in den Häusern ist die Petrollampe, während die Strassen unbeleuchtet bleiben.
- Petrollampen geben gesundheitsschädigende Dämpfe und nur spärliches Licht ab. Dies führt zu Atemwegs- wie auch Augenerkrankungen.
- Steigende Petrolpreise belasten die Budgets der Familien
- Viele Menschen arbeiten in Sicherheitsfirmen, in denen sie mit Taschenlampen ausgerüstet werden. Die dazugehörigen Batterien schlechter Qualität müssen sie jedoch selber berappen und durchschnittlich alle zwei Wochen ersetzen. Dies ist nicht nur kostspielig, sondern vergiftet durch die unsachgemässe Entsorgung auch Boden und Grundwasser.
- Fachkräfte für Solarinstallationen werden aus dem Ausland geholt, das es in Kenia eine Ausbildungsstätte für Solartechniker gibt.
Übergeordnetes Ziel
Verbesserte Lebensbedingungen der Bewohner Kiberas und neue berufliche Perspektiven für Jugendliche.
Projektziele
- Verbreitung der portablen Solarlampen für den alltäglichen Gebrauch unter den Bewohnern Kiberas
- Ausbildung von Solartechnikern in Kibera (rund 60% der bestehenden Solaranlagen in Kenia sind nach Schätzungen momentan nicht funktionstüchig)
- Befähigung junger Menschen, selber ein Solarbusiness aufzuziehen.
- Verbesserte Gesundheit und Lernbedingungen der Slumbewohnerinnen und -bewohner.
Zusatzinformation
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